"Am liebsten mag ich das Zählen der Kollekte"

Von Mira Weidner, aus den Paulus Blättern Juli/August, Seite 10

Im letzten Herbst wurde meine kleine Schwester mit neun Jahren die jüngste Kirchdienerin der Paulusgemeinde. Ich habe sie gefragt, was eine Kirchdienerin so macht.

Warum hast du dich entschieden, eine Kirchdienerin zu werden?
Einmal, als ich im Gottesdienst war, gab es eine Ansage, dass neue Kirchdiener gesucht werden. Das hat mich sofort überzeugt, weil ich mich schon länger gerne für die Kirche engagieren wollte.

Was sind die Aufgaben des Kirchdienstes?
Wir haben den ersten und den zweiten Kirchdienst. Der erste kommt eine Stunde früher und schließt die Türen auf. Der zweite Kirchdienst ist so etwas wie der Helfer vom ersten und kommt eine halbe Stunde früher. Wir sortieren zusammen die Gesangbücher und Gottesdienstblätter und verteilen sie dann an die Gottesdienstbesucher. Außerdem sammeln wir die Kollekten ein und zählen sie. Wenn Abendmahl gefeiert wird, organisiert der Kirchdienst das auch.

Wie ist es, die Jüngste zu sein?
Als ich das erste Mal zum Kirchdiensttreffen ging, war ich ein bisschen erstaunt, dass ich das einzige Kind bin. Die anderen fanden es gut, dass ich mich für den Kirchdienst entschieden habe. Als ich nach Hause kam, habe ich mich gefreut, mich endlich engagieren zu können. Die Arbeit würde mir noch mehr Spaß machen, wenn noch ein paar Kinder dazu kommen würden.

Was macht dir am meisten Spaß?
Am liebsten mag ich das Zählen der Kollekten nach dem Gottesdienst. Mir macht es Spaß, die Münzen und Scheine zu sortieren und alles zusammen zu rechnen. Mir machen aber eigentlich auch alle Aufgaben Spaß, weil ich dann das Gefühl habe, etwas Wichtiges zu tun.

Kinderchor Paulinchen in der Pauluskirche

Erntedank-Familiengottesdienst

 

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